Das Zoologische Museum in Sankt Petersburg zählt zu den zehn größten Naturkundemuseen der Welt und ist eines der ältesten Museen der Stadt an der Newa. Die dahinterstehende Institution beherbergt über 60 Millionen Exponate, von denen etwa 30.000 öffentlich ausgestellt sind – und seine Mammuts, das Südliche Elefanten-Skelett und das 27 Meter lange Blauwal-Skelett sind der Grund, warum Familien es auf ihre Liste setzen. Wer klassische, raumfüllende Naturgeschichte mag, findet hier kaum ein vergleichbares Erlebnis.
Planen Sie mindestens ein paar Stunden ein: Die Säle sind dicht bestückt, und die Highlights entfalten ihre Wirkung erst bei einem gemächlichen Rundgang statt einem schnellen Durchlauf.
Was ist das Zoologische Museum in Sankt Petersburg?
Es ist die Ausstellungsabteilung des Zoologischen Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften (RAS), hervorgegangen aus der zoologischen Sammlung der Akademie. Das Institut wurde 1832 gegründet, das Museum erhielt 1931 seinen heutigen Namen und befindet sich seit 1898 in diesem Gebäude an der Newa. Diese lange Geschichte erklärt den Umfang: Das Institut besitzt eine der größten Sammlungen weltweit, und das öffentliche Museum präsentiert einen beeindruckenden Ausschnitt davon.
Verwechseln Sie es nicht mit dem benachbarten Anthropologischen Museum – beide liegen Seite an Seite, aber hier dreht sich alles um Tiere.
Wo liegt das Zoologische Museum, und wie kommt man hin?
Das Museum befindet sich an der Universitätsuferstraße 1 im historischen Zentrum von Sankt Petersburg, direkt an der Newa. Es teilt sich das Ufer mit mehreren der ältesten Institutionen der Stadt, sodass es sich perfekt in einen Spaziergang am Fluss einbinden lässt. Von hier aus blickt man direkt auf das gegenüberliegende Newa-Ufer.
Der Weg entlang der Uferpromenade ist einfach, und dank der zentralen Lage lässt sich das Museum problemlos zwischen anderen Sehenswürdigkeiten einplanen, ohne extra anreisen zu müssen.
Was gibt es zu sehen: die Mammuts, der Blauwal und mehr?
Sehr viel – und alles dicht präsentiert. Von den über 60 Millionen Exponaten des Instituts sind etwa 30.000 ausgestellt, darunter Tiere aus aller Welt. Die Hauptattraktionen sind unübersehbar:
- Das Berezovsky-Mammut – das berühmte präparierte Mammut des Museums, geborgen aus dem Permafrost.
- Mammutkalb-Mumien – erhaltene Jungtiere, die auf etwa 36.000 bis 40.000 Jahre datiert werden.
- Ein Skelett eines Südlichen Elefanten und ein 27 Meter langes Blauwal-Skelett – die größten Exponate der Ausstellung.
- Welche Fauna – präparierte Tiere und Skelette in den Hauptsälen.
Die Mammuts ziehen die Besucher regelrecht in ihren Bann; rechnen Sie mit kleinen Menschentrauben um sie herum. Das Blauwal-Skelett über den Köpfen ist schwer in einem einzigen Foto einzufangen.




