Das Militärhistorische Museum der Artillerie, Pioniere und Nachrichtentruppen – die meisten Besucher nennen es einfach Artilleriemuseum – ist ein staatliches Militärmuseum in St. Petersburg, Russland. Gegründet 1703, ist es das älteste Militärmuseum Russlands und eines der bedeutendsten militärhistorischen Museen weltweit. Wer sich auch nur ein wenig für Panzer, Kanonen und die schiere Dimension der russischen Militärgeschichte interessiert, wird in der Stadt kaum einen faszinierenderen Ort finden.
Bevor Sie Ihren Besuch planen, sollten Sie zwei Dinge beachten: Das Museum hat an drei Tagen pro Woche geschlossen – darunter ein monatlicher Sanitätstag – und der Außenbereich ist genauso beeindruckend wie die Ausstellungen im Inneren.
Was ist das Artilleriemuseum in St. Petersburg?
Es handelt sich um ein staatliches Militärmuseum, dessen Sammlungen aus russischer Militärtechnik, Uniformen und Auszeichnungen bestehen. Der vollständige Name – Militärhistorisches Museum der Artillerie, Pioniere und Nachrichtentruppen – verrät den Umfang: Nicht nur Geschütze, sondern auch Pionier- und Nachrichtentruppen werden hier präsentiert. Seit seiner Gründung 1703 beherbergt es eine der umfangreichsten militärischen Sammlungen des Landes, die die zaristische, sowjetische und moderne russische Ära umfasst.
Einheimische und Reiseführer nennen es schlicht Artilleriemuseum, und so ist es auch ausgeschildert. Für Militärgeschichte ist es eines der bekanntesten Museen in St. Petersburg.
Wo befindet sich das Artilleriemuseum, und wie kommt man dorthin?
Das Museum liegt im Alexandrowski-Park, Hausnummer 7, direkt gegenüber der Peter-und-Paul-Festung am anderen Ufer. Von der Vorfläche des Museums aus sieht man die Festungsmauern, sodass sich beide Sehenswürdigkeiten ideal zu einer gemeinsamen Route verbinden lassen – das ist der wichtigste Tipp für Ihre Tagesplanung.
Zu Fuß ist es nur ein kurzer, ebener Spaziergang von der Peter-und-Paul-Festung entfernt, sodass sich ein kombinierter Besuch auch an einem halben Tag problemlos einrichten lässt.
Was gibt es drinnen und draußen zu sehen?
Eigentlich zwei Erlebnisse. Drinnen füllen Panzer und Artillerie die Säle, dazu Uniformen und militärische Auszeichnungen, die die Entwicklung der russischen und sowjetischen Streitkräfte nachzeichnen. Die Innenräume sind groß – nehmen Sie sich Zeit.
Draußen wird oft unterschätzt. Die Freiluftausstellung zeigt Hunderte alte sowjetische Militärfahrzeuge und schwere Geschütze, die im Hof aufgereiht sind. Einige Stücke sind so groß, dass allein der Lauf einen Menschen überragt.
- Drinnen: Artillerie, Panzer, Uniformen und Auszeichnungen in mehreren Sälen.
- Draußen: Reihen sowjetischer Militärfahrzeuge und Feldgeschütze im Freigelände.
- Drei Waffengattungen: Artillerie, Pioniertruppen und Nachrichtentruppen – die im Namen des Museums genannten Teilstreitkräfte.




